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Kummerkasten

Ab sofort führt die Lutrina Klinik für die Patienten einen "Kummerkasten" ein, er ist neben dem Verwaltungsbüro an einer gut zugänglichen Stelle angebracht und gibt den Patienten und deren Angehörigen die Möglichkeit, Kritik, Anregungen und Lob an die Klinikleitung weiterzuleiten. Der Briefkasten wird einmal in der Woche geleert und der Inhalt direkt von der Klinikleitung bearbeitet.

Eine weitere Neuerung ist die "Patientenmappe". Durch die Einführung dieser Mappe, die den Patienten bei jeder stationären oder ambulanten Aufnahme ausgehändigt wird und in der wichtige Informationen über Klinik, Personal und durchgeführte Operationen zusammengefasst sind, wird das patientenorientierte Serviceangebot der Klinik um eine weitere Massnahme erweitert.


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Hygiene - Kommission

In der Lutrina Klinik besteht seit 1999 eine Hygiene-Kommission, deren Mitglieder für die Aufstellung und Einhaltung entsprechender Regeln zuständig sind. Die Leitung der Kommission hat Herr Dr. Burgard.

Definition von Hygiene: vorbeugende Maßnahmen für die Gesunderhaltung einzelner Menschen und Gruppen, um körperliche Erkrankungen und geistige, seelische und soziale Störungen fernzuhalten und darüber hinaus Menschen und Gesellschaften so widerstandsfähig wie möglich gegen die Entstehung körperlicher, geistiger und seelischer Erkrankungen zu machen.

Operative Eingriffe waren bis weit ins 19. Jahrhundert für den Patienten nicht nur mit großen Schmerzen verbunden, sondern die Wundheilung war auch stets von Infektionen bedroht. Diese Infektionen hatten häufig den Tod für die Patienten zur Folge. Der Weg zur heute üblichen aseptischen Chirurgie sehr beschwerlich.

Den Errungenschaften von Semmelweis, Pasteur, Lister, Flemming und anderen bekannten Wissenschaftlern ist es zu verdanken, daß die Medizin heute auf eine Vielzahl von Erkenntnissen zurückgreifen kann, die dazu dienen, Infektionen in Krankenhäusern zu verhüten und notfalls zu bekämpfen.

Postoperative Infektionen stellen jedoch noch immer eine ernstzunehmende Komplikation in der operativen Chirurgie dar. Jährlich gesehen werden etwa 13 Millionen Patienten allein in der Bundesrepublik stationär behandelt, von denen rund 800 000, also 6-7% von Krankenhausinfektionen bedroht sind.

Begünstigt durch kurze OP-Zeiten, minimalinvasive Chirurgie, kurze stationäre Liegezeiten, sowie erfahrene Chirurgen und ein gut aufeinander eingespieltes OP-Team liegt die Lutrina Klinik Kaiserslautern weit unter diesem Durchschnitt. Die Infektionsrate liegt hier bei Arthroskopien des Kniegelenks bei 0.16%, was etwa 7 Infektionen, davon 6 Fälle nach zusätzlich durchgeführten grösseren Eingriffen, bei insgesamt über 4000 Athroskopien in 5 Jahren entspricht. Zum Vergleich: Sherman et.al. 1986: 4,7% und Martino et.al. 1993: 1,1% Infektionen nach Arthroskopien.


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Freiwilliges Soziales Jahr in der Lutrina Klinik 99/00

Nach dem Abitur kam die große Frage " was nun?". Zur Berufsorientierung entschloss ich mich ein FSJ zu absolvieren, um ein völlig neues Arbeitsfeld kennenzulernen. Über das DRK bekam ich eine Stelle in der Lutrina Klinik. Dem ersten Tag entgegenfiebernd, betrat ich doch mit einem mulmigen Gefühl die Klinik. Wird dieses Jahr die Erwartungen erfüllen? Die Integration in das Team und die neuen Aufgaben, ließen mich schnell die Zweifel vergessen.

Es wird im Schichtdienst gearbeitet. Dies lässt noch genügend Freiraum für Freizeitaktivitäten. Mein Aufgabenbereich besteht vor allem darin, die examinierten Krankenschwestern zu unterstützen. Z. B. die Vorbereitung der Patienten auf eine anstehende Operation. Durch die Belegaugenärzte lerne ich erstrangig den Umgang mit älteren Menschen. Das Verabreichen von Augentropfen, Hilfe beim Aus - und Ankleiden und dem Toilettengang. Im chirurgischen Bereich gehört es zu meinen Aufgaben postoperative Maßnahmen durchzuführen: Blutdruck und Puls messen, Tee austeilen, Patienten in die Röntgenabteilung zu begleiten, gegebenenfalls Eis zur Kühlung verteilen, mit Hilfe einer Schwester den Patienten zu mobilisieren, Betten machen.

Hin und wieder steht auch die Mitarbeit im OP an, z. B. unter Aufsicht einer Schwester das Betreuen, Tropfen und Verbandanlegen bei Augenpatienten. Auch kleine Botengänge werden erledigt.

 

Die Zusammenarbeit in den vielen Bereichen macht die Arbeit immer interessant. Meinen Entschluss bereue ich auf keinen Fall, zumal das FSJ beispielsweise beim Anstreben eines Medizinstudiums als Wartesemester gerechnet wird. Während des FSJ gibt es noch fünf Weiterbildungswochen, die je nach Gruppe individuell gestaltet werden und zum Erfahrungsaustausch mit anderen FSJ ` lern dienen.

Kerstin Eichberger
 

Kerstin

Freiwilliges Soziales Jahr in der Lutrina Klinik 2001/2002

Seit ich denken kann, möchte ich Krankenschwester werden, habe jedoch nach meinem Mittleren-Reife-Schulabschluss erfahren, dass ich mit 16 Jahren noch zu jung bin um eine Ausbildung als Krankenschwester zu beginnen.
Über einen Aushang in der Schule bin ich auf das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), welches vom DRK angeboten wird, aufmerksam geworden. Das war genau das Richtige um das Jahr sinnvoll zu überbrücken. Als ich die Nachricht bekam, das meine zukünftige Einsatzstelle die Lutrina Klinik sein wird, hat mich das sehr gefreut, weil so die Möglichkeit bestand, Erfahrungen für meinen späteren Beruf zu sammeln.

Zu meinen Aufgaben in der Lutrina Klinik gehörten unter anderem die Aufbereitung von Betten und Inventar, das Austeilen der Mahlzeiten und Aufbereiten der Stationsküche, Betreuung von Patienten vor und nach Augenoperationen, Puls- und Blutdruckmessung, Mitarbeit in der Stationsdokumentation, Patientenbegleitung in andere Abteilungen und die Mobilisation von Patienten zusammen mit einer Schwester.
Durch die netten Kollegen habe ich mich sofort in das Team integriert gefühlt. Das geduldige Erklären der examinierten Krankenpflegekräfte führte dazu, dass meine Aufgaben schnell zur Routine wurden. Es gab manchmal stressige Zeiten, was jedoch zum Pflegeberuf dazu gehört. Im späteren Berufsleben wird das nicht viel anders sein.
In diesem Jahr habe ich viel gelernt und möchte die Arbeit mit den Patienten und den Kollegen/innen nicht missen. Außerdem waren die fünf Ausbildunswochen, die im Rahmen des FSJ immer vom DRK veranstaltet wurden, sehr lehrreich. Diese, in wechselnden Jugendherbergen um Mainz stattfindenden Lehrgänge wurden mit dem Team des DRK und den anderen FSJ-lerinnen aus ganz Rheinland-Pfalz durchgefährt und waren eine interessante und austauschreiche Zeit.
Meinen Entschluss, dieses FSJ gemacht zu haben bereue ich nicht, denn ich glaube, dass ich ohne den Nachweis ein FSJ in der Klinik absolviert zu haben, nicht so schnell die Sicherheit gewonnen hätte, dass der Beruf der Krankenschwester tatsächlich meinem Traumausbildungswunsch entspricht.

Ich bedanke mich beim DRK und den Mitarbeiter/innen der Lutrina Klinik für das schöne Jahr.

Daniela Fest


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Informations-Broschüren

Gummibandligatur bei Hämorrhoiden (pdf, 67kb)
Analhygiene (pdf, 62kb)
MISSH - Hämorrhoidektonomie (pdf, 272kb)
Femoropatellare Schmerzsyndrom (pdf, 136kb)
Knie-übungen nach Arthroskopie (pdf, 292kb)
Schädigung des Meniskus (pdf, 43kb)
Schädigung des Kreuzbandes (pdf, 93kb)
Schädigung des Knorpels (pdf, 165kb)
Reizdarm (pdf, 61kb)
Umstellungs-Osteotomie (pdf, 96kb)

PDFOperative Therapie von Krampfadern (pdf, 68kb)

  Hallux valgus - Schmerzhafte Ballen im Vorfußbereich (PowerPoint)

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