Kleine Implantate statt Totalendoprothese-

Die angepasste Lösung bei Kniescheibenarthrose 

 

Für Patienten, die unter einer Arthrose der Kniescheibe leiden, gab es bislang neben konservativen Maßnahmen wie das Tragen einer Bandage, die Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur oder Gewichtsreduktion, lediglich die Option auf einen kompletten Ersatz des Kniegelenks (Totalendoprothese/ TEP). Für die Kniescheibe alleine wurde bisher noch keine Prothese entwickelt.

 

Das hat sich mittlerweile geändert. In der Lutrina Klinik ersetzen wir in solchen Fällen mit einer sogenannten Schlittenprothese den dritten Knieabschnitt, der von Arthrose betroffen sein kann. Die beiden anderen Abschnitte, in denen sich der Knorpelverschleiß häufiger zeigt, sind der innere oder äußere Teil des Kniegelenks. Die Arthrose macht sich am Oberschenkel- oder Schienbeinknochen bemerkbar. Dies kann Schmerzen bei jedem Schritt verursachen. Die besondere Form der Arthrose, von der nur die Rückseite der Kniescheibe isoliert betroffen ist, sorgt vor allem bei Abstiegen während einer Wanderung oder Bergtour sowie beim Treppabgehen für Beschwerden.

 

Im Rahmen der im Vergleich zur TEP deutlich schondenderen Operation wird die beschädigte Rückseite der Kniescheibe entfernt und durch ein Implantat ersetzt. Auch im Bereich des Oberschenkels wird ein Implantat angebracht, das als Gleitlager für die Kniescheibe dient. Der Klinikaufenthalt dauert in der Regel drei bis fünf Tage und nach einer zwölfwöchigen Reha-Phase mit intensivem Muskelaufbau und Koordinationstraining können die Patienten ihre Wanderungen wieder ohne schmerzende Knie beenden.




 Praxis Dres. Franz, Hopp, Heth, Ehmen, Koch

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