Ähnlich wie der Kreuzbandriss kann sich ein Meniskusriss sowohl beim Sport, als auch in Alltagstuationen wie z.B. Treppensteigen ereignen. Dies passiert meist unverhofft, da ein degenerierender Meniskus keine Signale aussendet.

 

Dabei gebührt dem Meniskus entsprechend seiner Aufgaben reichlich Aufmerksamkeit: Er überträgt die Last vom Ober- auf den Unterschenkel, stabilisiert das Knie bei allen Bewegungen, verteilt den Druck auf den Gelenkoberflächen und trägt zur Schmierung und Ernährung des Gelenks bei. Ein lädierter Meniskus sollte daher zwingend operativ versorgt werden um diese Funktionen sicherzustellen und die Entstehung einer Arthrose zu verhindern.

 

Ein frischer Meniskusriss kann im Rahmen einer minimal-invasiven Operation wieder genäht werden. In anderen Fällen muss zusätzlich das defekte und mürbe Meniskusgewebe entfernt und der Meniskus geglättet werden. Hierbei gilt: So viel wie nötig- so wenig wie möglich, da das Risiko für eine spätere Arthrose deutlich steigt, sobald mehr als die Hälfte des Meniskusgewebes entfernt werden müssen.

 

Aber auch bei größerer Schädigung des Meniskusgewebes ist in der Lutrina Klinik Hilfe möglich: Mit einem speziellen Implantat, das an den Restmeniskus angenäht wird, kann geschädigtes Meniskusgewebe  großflächig ersetzt werden. Das Implantat besteht aus einer Kollagenstruktur, aus der sich nach etwa eineinhalb Jahren ein meniskusähnliches Gewebe ausgebildet hat. 




 Praxis Dres. Franz, Hopp, Heth*, Ehmen*, Koch*                                                          (* angest. Ärzte)

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