Fehlstellung der 2.-5. Zehe vor operativer Korrektur

Fehlstellung der 2.-5. Zehe nach operativer Korrektur

Bei diesen Fehlstellungen der 2.-5. Zehe liegt eine Beugestellung im Zehenmittelgelenk vor. Diese kann fest oder beweglich sein. Bei der Hammerzehe liegt die Zehenbeere im Stand noch auf dem Boden auf, bei der Krallenzehe kommt es durch eine Überstreckung im Grundgelenk dazu, dass die Zehenbeere den Boden im Stand nicht mehr berührt.


Kommt es durch die Fehlstellung zu Schmerzen oder Druckstellen raten wir zur operativen Korrektur. Bei flexibler Fehlstellung ist teilweise ein Sehnentransfer der Beugesehne auf die Strecksehne ausreichend (Sehnentransfer nach Girdlestone-Taylor). Eine fixierte Fehlstellung erfordert eine Stabilisierung des Zehenmittelgelenkes (PIP-Arthrodese). Hierbei wird das Gelenk zusätzlich für 4 Wochen mit einem dünnen Draht überbrückt, bis die Knochen miteinander verheilt sind. Dieser Draht wird im Rahmen der Sprechstunde wieder entfernt. Ist zusätzlich zur Zehenfehlstellung eine Instabilität oder Schmerzen unter dem Mittelfußköpfchen vorhanden, die durch eine relative Überlänge des Mittelfußknochens bedingt ist so wird das Mittelfußköpfchen etwas nach hinten und oben versetzt und mit einer kleinen Schraube wieder befestigt (Weil-Osteotomie). Hierdurch reduziert sich der Druck im Bereich der Fußsohle und das Mittelfuß-Zehengelenk kann wieder korrekt eingestellt werden. Zudem sind häufig eine Eröffnung des Mittelfuß-Zehengelenkes und eine Verlängerung der Strecksehne erforderlich.

 




 Praxis Dres. Franz, Hopp, Heth*, Ehmen*, Koch*                                                                   (* angest. Ärzte)

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