Knick-Senk-Fuß vor operativer Versorgung

Knick-Senk-Fuß nach operativer Versorgung

Die Vorstellung von Kindern in der orthopädischen Sprechstunde erfolgt sehr häufig aufgrund von Knick-Senk-Füßen (sogenannten“Plattfüßen“).

 

Diese Fußstellung kann unterschiedliche Ursachen haben. Strukturelle Ursachen müssen zunächst ausgeschlossen werden (Verbindungen von Fußwurzelknochen/Coalitiones, Verkürzungen der Wadenmuskulatur). Manchmal ist die vermeintliche Fehlstellung der Füße auch nur eine Folge von leichten Fehlstellungen der Knie- oder Hüftgelenke.


Zudem muss geklärt werden, ob die vorliegende Fußform dem Kind überhaupt Probleme, d.h. Schmerzen bereitet. Nur dann ist eine Therapie erforderlich.

 

Der flexible Knick-Senkfuß, der nicht schmerzhaft ist, korrigiert sich im Laufe des Wachstums oft spontan. Barfußlaufen und flexibles Schuhwerk können die Fuß- und Wadenmuskulatur stärken. Eine Einlagenversorgung hat keinen nachweislichen positiven Effekt auf eine dauerhafte Verbesserung der Fußstatik.

 

Klagt das Kind jedoch über Schmerzen, sollte eine Therapie eingeleitet werden. Das Fußgewölbe kann durch Einlagen unterstützt werden. Treten weiterhin Schmerzen auf, gibt es vor Abschluss des Wachstums die Möglichkeit, das Fußgewölbe mit einem kleinen Platzhalter, der zwischen Sprungbein und Fersenbein eingebracht wird, aufzurichten. Dieser Platzhalter bleibt 2-3 Jahre im Fuß und wird anschließend wieder entfernt. Da Knochen und Weichteile ihr Wachstum an die veränderte Fußstatik angepasst haben bleibt die Korrektur nach Entfernung des Implantates bestehen.

 




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Language, Lange, Idioma, язык, لغة, 语言

  

(* angest. Ärzte)