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„Schlittenprothese“ für die Kniescheibe

Dr. Wolfgang Franz empfiehlt kleine Implantate statt Totalendoprothese – Angepasste Lösung bei Kniescheibenarthrose 

 

(Kaiserslautern, 21.12.2017) Gute Nachrichten für Patienten, die unter einer Arthrose der Kniescheibe leiden: Musste früher in solchen Fällen ein komplett neues Kniegelenk eingesetzt werden, so besteht jetzt die Möglichkeit, nur den kleinen beschädigten Teil der Kniescheibe zu ersetzen. Dr. Wolfgang Franz, einer der führenden deutschen Knie-Experten, hat mit dem neuen Verfahren sehr gute Erfahrungen gesammelt und gibt hierzu mittlerweile Workshops für Kniechirurgen aus der ganzen Welt. „Es handelt sich im Grunde genommen um die ‚Schlittenprothese‘ für die Kniescheibe, also den Ersatz des dritten Knieabschnitts, der von Arthrose betroffen sein kann“, so der Experte aus Kaiserslautern.

 

Die beiden anderen Abschnitte, in denen sich der Knorpelverschleiß häufiger zeigt, sind der innere oder äußere Teil des Kniegelenks. Die Arthrose macht sich am Oberschenkel- oder Schienbeinknochen bemerkbar. Dies kann Schmerzen bei jedem Schritt verursachen. Die besondere Form der Arthrose, von der nur die Rückseite der Kniescheibe isoliert betroffen ist, sorgt vor allem bei Abstiegen während einer Wanderung oder Bergtour sowie beim Treppabgehen für Beschwerden. Der medizinische Fachausdruck für die Kniescheibenarthrose lautet Retropatellararthrose.

In der Vergangenheit musste, sofern alle konservativen Maßnahmen wie das Tragen einer Bandage, die Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur oder Gewichtsreduktion nicht das gewünschte Resultat zeigten, eine Totalendoprothese eingebaut werden. Für die Kniescheibe alleine war noch keine Prothese entwickelt worden.

Das hat sich mittlerweile geändert. Im Rahmen der Operation wird die beschädigte Rückseite der Kniescheibe entfernt und durch ein Implantat ersetzt. Auch im Bereich des Oberschenkels wird ein Implantat angebracht, das als Gleitlager für die Kniescheibe dient. Der Klinikaufenthalt dauert in der Regel drei bis fünf Tage und nach einer zwölfwöchigen Reha-Phase mit intensivem Muskelaufbau und Koordinationstraining können die Patienten wieder ohne Beschwerden ihre Wanderungen mit lachenden Kniescheiben beenden.

 


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