News aus Kaiserslautern, 8. August 2017

Indische Kniepatienten profitieren von Innovation aus Kaiserslautern                                            Knie-Experte Dr. Wolfgang Franz beschreibt in aktuellem Fachbuch aus Neu Delhi sein Verfahren zur Reparatur gerissener Kreuzbänder – Workshops mit Teilnehmern aus der ganzen Welt

(Kaiserslautern, 08.08.2017) Von Kaiserslautern nach Neu Delhi: Knie-Experte Dr. Wolfgang Franz ist mit einem Beitrag über das von ihm entwickelte Verfahren zur Reparatur gerissener Kreuzbänder im neuesten Fachbuch eines indischen Verlags vertreten. „Jaypee Brothers Medical Publishers“ gelten als größter medizinische Fachverlag in Südasien mit den höchsten Wachstumsraten und beachtlichem internationalem Renommee. Auch Wissenschaftsverlage wie Springer oder Thieme kooperieren mit den Indern. Im Kreise internationaler ärztlicher Fachkollegen beschreibt Dr. Wolfgang Franz ausführlich und reich bebildert die Vorzüge der von ihm entwickelten Methode. „Techniques in ACL Surgery“ heißt der Sammelband, der von dem indischen Mediziner Sachin Tapasvi herausgegeben wurde. „Der Kontakt kam über einen Inder zustande, der mich im Arthrolab in München ansprach“, erinnert sich Dr. Franz, der in München regelmäßig in Workshops sein Knowhow an Mediziner aus der ganzen Welt weitergibt. Der Aufsatz in dem indischen Fachbuch hebt vor allem auf die kosmetischen Vorzüge der Sehnenentnahme ab.

 

Dr. Franz entwickelte das Verfahren im Jahr 2001 und hat seitdem über 5000 Patienten behandelt. Die bis dato angewandten Methoden weisen mehrere Minuspunkte auf. Die Entnahmetechnik ist recht knifflig und verlangt einen sehr routinierten Operateur. Außerdem liegen Untersuchungen vor, wonach 75 Prozent der Patienten von Parästhesien, also Kribbeln oder Taubheit, rund um die Entnahmestelle berichten.

 

Solch unerwünschte Nebenwirkungen kennen die Patienten von Dr. Franz im Grunde kaum. Dies ergab auch eine von ihm geleitete wissenschaftliche Untersuchung. Die Ergebnisse: Der Eingriff geht schneller, die Narbe ist kürzer und es gibt weniger Komplikationen als bislang. Kurzum: Das neue Verfahren zur Entnahme von Sehnen, mit denen gerissene Kreuzbänder im Knie repariert werden, ist der althergebrachten Vorgehensweise deutlich überlegen.

 

Das Neue an der Methode: Dr. Franz entnimmt die Semitendinosussehne einfach aus der Kniekehle anstatt wie bislang an der Vorderseite des Schienbeins. Die Entnahme geht ruckzuck und dauert nur rund eineinhalb Minuten, während die Zeiten beim klassischen Verfahren mit 5:20 Minuten deutlich hinterherhinken. Genau so eindeutig sind die Vorzüge bei der Länge der Hautschnitte. Mit rund 20 Millimetern sind die Narben deutlich kürzer und in der Kniekehle viel weniger sichtbar als bei herkömmlichen Verfahren mit rund fünf Zentimetern auf der Vorderseite des Beins. „Vor allem unter kosmetischen Aspekten ist das neue Verfahren gegenüber der althergebrachten Methode vorzuziehen“, zielt Dr. Franz auf Patientinnen, die nach dem Eingriff im Sommer viel Haut zeigen möchten. Deshalb lautet auch der Titel des Aufsatzes im neuen Fachbuch: „Cosmetic Harvesting of the Hamstring Tendons“.

 

Übrigens: Den indischen Kontaktmann wird Dr. Franz mit großer Wahrscheinlichkeit Ende September wieder treffen, wenn er einen Vortrag hält, einen Workshop leitet und eine Live-OP durchführt – und zwar in Ägypten. „Oder vielleicht schon nächste Woche, da leite ich in München einen Kurs für Kniechirurgen aus Iran.“

News aus Kaiserslautern, 6. August 2017

Arbeitsgruppe um Dr. Hopp veröffentlicht in deutscher Sportfachzeitschrift

 

Die Arbeitsgruppe um Dr. med. Sascha J. Hopp, insbesondere mit dem Privatdozenten Dr. Kelm vom MVZ Illingen, arbeitet schon seit fast einem Jahrzehnt an der Erforschung diagnostischer und therapeutischer Strategien beim Leistenschmerz des Sportlers. Die im Rahmen einer abgeschlossenen Doktorarbeit erhobenen epidemiologischen Daten erlauben eine aktuellste Bestandsaufnahme der Studienqualität und dienen zukünftig dazu, u.a. neue Schwerpunkte in der Forschung zu setzen. 

 

Was wissen wir über die Osteitis pubis bei Sporttreibenden ? Kelm J, Ludwig O., André J, Maas S, Hopp S. Sportverletzung Sportschaden 2017

News aus Kaiserslautern, 29. Juli 2017

Dr. Hopp operiert Spieler von SpVgg Greuther Fürth

 

Dr. med. Sascha J. Hopp, Chefarzt der Lutrinaklinik Kaiserslautern und Leiter des Zentrums für Sportchirurgie Becken/Leiste, operierte diese Woche eine komplexe Sportverletzung an den Schambeinstrukturen bei dem Fußballspieler der 2. Bundesliga von SpVgg Greuther Fürth, Sercan Sararer. Der Spieler war bereits über 1 Jahr erfolglos in konservativer Reha und wurde auch schon an beiden Leisten voroperiert. Der stationäre Aufenthalt verlief vollkommen komplikationsfrei, sodaß wir den Sportler wohlauf in die ambulante Rehabilitation entlassen konnten. Der Rehaprozess wird in enger Zusammenarbeit zwischen der medizinischen Abteilung des Vereins und unserer Lutrinaklinik erfolgen. Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen des Vereins und wünschen Herrn Sararer einen raschen Heilungsverlauf und eine hoffentlich baldige Rückkehr ins Mittelfeld seiner Mannschaft.

 

Praxis Lutrinaklinik

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